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Bestes Katzenfutter für Sibirische Katzen: Vergleich & Empfehlungen

Unsere Top-Empfehlungen im Überblick
Wenig Zeit? Das ist unsere Top-Empfehlung für Sibirische Katzen (Katze, Größe: mittelgroß bis groß) – plus zwei starke Alternativen.
| Platz | Futter | Besonders gut für | |
|---|---|---|---|
| #1 | Large weizenfrei Lachs |
erwachsene Sibirer ab dem ersten Geburtstag | Preis bei ZooRoyal prüfen * |
| #2 | Kitten |
das erste Lebensjahr, in dem am meisten passiert | Preis bei ZooRoyal prüfen * |
| #3 | Classic Meat Menü Kitten (Nassfutter) |
Flüssigkeit und Abwechslung im Wachstum | Preis bei Zooplus prüfen * |
Wie wir auswählen
Wir sind ein unabhängiges Redaktionsteam und kein Shop. Für unsere Einschätzung vergleichen wir die deklarierte Zusammensetzung (Fleischanteil, Getreide- und Füllstoffe, Zusätze), die Eignung für die Bedürfnisse der Rasse Sibirische Katze sowie Verfügbarkeit und Preis-Leistung in DE & AT. Wir führen keine eigenen Labortests durch – unsere Empfehlungen sind eine redaktionelle Einordnung auf Basis der Herstellerangaben. Im Zweifel entscheidet, was dein Tier gut verträgt; bei gesundheitlichen Fragen hilft die Tierärztin oder der Tierarzt weiter.
Futter für Sibirische Katzen: die kurze Antwort
Eine Sibirische Katze braucht kein Spezialfutter, sondern gutes Katzenfutter im richtigen Takt. Ihr Takt ist langsam: lange wachsen, spät fertig werden, zweimal im Jahr das Fell umbauen. Im ersten Jahr heißt das energiereiches Kittenfutter, danach eine eiweißreiche Adult-Sorte mit einer Krokettengröße, die zu einer großen Katze passt – und das ganze Jahr über ein ordentlicher Anteil Nassfutter, weil Flüssigkeit und Haarballen miteinander zu tun haben.
Was diese Seite ausdrücklich nicht verspricht: ein Futter oder eine Rasse, mit der eine Katzenallergie erledigt wäre. Warum, steht im ersten Abschnitt; Mengen und Rechenweg folgen weiter unten.
Sibirische Katze: Besonderheiten & Futterbedarf
Damit du das richtige Katzenfutter wählst, lohnt ein Blick auf die typischen Eigenschaften der Rasse Sibirische Katze – denn Größe, Aktivität und bekannte Empfindlichkeiten bestimmen, worauf es bei der Zusammensetzung ankommt.
- Groß, aber spät fertig: Laut Rasseprofil der CFA gehört die Sibirische Katze zu den am langsamsten reifenden Rassen. Die meisten haben ihre volle Größe mit etwa drei Jahren erreicht, der Rassestandard rechnet mit bis zu fünf. Erwachsene Kater wiegen dort 12–18 Pfund (rund 5,4–8,2 kg), Kätzinnen 8–12 Pfund (rund 3,6–5,4 kg).
- Drei Lagen Fell, zwei Jahreszeiten: Der Standard verlangt ein dreifaches Haarkleid, das in den kalten Monaten spürbar dichter ist und im Sommer kürzer und lichter. Was beim Umbau dazwischen ausfällt, schluckt die Katze zu einem guten Teil beim Putzen.
- Der Allergie-Ruf ist kein Befund: Dass Sibirer weniger Allergene bilden, geht nach einer genetischen Arbeit von 2017 vor allem auf Aussagen von Züchtern zurück. Eine Kaufentscheidung lässt sich darauf nicht bauen – was bekannt ist, steht im Abschnitt zu Fel d 1.
- Schwer gebaut, gut versteckt: Der Standard spricht von überraschendem Gewicht für die Körpergröße, und das dichte Fell tut ein Übriges. Ob die Katze zu viel auf den Rippen hat, verrät deshalb nicht der Blick, sondern nur die Hand und die Waage.
Ist die Sibirische Katze hypoallergen? Was zu Fel d 1 belegt ist
Keine Frage zu dieser Rasse kommt so zuverlässig wie diese, und kaum eine wird so großzügig beantwortet. Der Stand, kurz gefasst:
- Das wichtigste Katzenallergen heißt Fel d 1. Die Katze bildet es vor allem im Speichel und verteilt es beim Putzen auf dem Fell. Mit Haaren und Hautschüppchen gelangt es von dort in die Wohnung.
- Für Sibirer gibt es Hinweise, aber keinen Beleg. Ein italienisches Team hat 2017 die beiden Gene untersucht, die Fel d 1 codieren, und bei Sibirern mehrere Mutationen gefunden. Ob sie die Allergenbildung tatsächlich senken, ließen die Forschenden ausdrücklich offen und empfahlen weitere Untersuchungen. Die Datenbasis war schmal – vier Sibirische Katzen, von drei lag ein Speichelwert vor –, und die Rasse selbst wird dort als eine beschrieben, die nach Aussagen einiger Züchter wenig Allergene bilde (Sartore et al., Veterinary Sciences 2017).
- Allergenfrei ist keine Katze. Schon die drei gemessenen Sibirer dieser Arbeit lagen weit auseinander: 0,48, 1,66 und 2,19 µg Fel d 1 je ml Speichel. Was über eine Rasse im Mittel gesagt wird, gilt deshalb noch lange nicht für das Tier, das bei dir einziehen soll.
Für Allergiker folgt daraus eine Reihenfolge statt eines Kaufarguments: erst ärztlich klären, wie stark die Allergie ist, dann das konkrete Tier mehrmals und über längere Zeit besuchen und erst danach entscheiden. Ein Versprechen, das im Alltag nicht hält, endet sonst damit, dass die Katze wieder ausziehen muss.
Und der Napf? Genau ein Ansatz läuft über das Futter: Purina Pro Plan LiveClear enthält aus Eiern gewonnene Antikörper, die Fel d 1 im Maul der Katze binden sollen. In einer Studie mit 105 Katzen ging das aktive Allergen auf dem Fell ab der dritten Woche zurück, nach zehn Wochen im Mittel um 47 % – mit großer Streuung von Tier zu Tier, und durchgeführt wie bezahlt von Nestlé Purina selbst (Satyaraj et al., 2019). Ob Allergiker dadurch spürbar weniger Beschwerden haben, ist offen: Eine Folgestudie ohne Kontrollgruppe nennt ihre eigenen günstigen Ergebnisse ausdrücklich hypothesenbildend und fordert sauber kontrollierte Studien (Bousquet et al., 2024). Wer es ausprobieren möchte, findet die Sorte etwa als LiveClear Sterilised Adult – als Ergänzung zu den üblichen Maßnahmen im Haushalt, nicht als Ersatz.
Bis zu fünf Jahre bis zur fertigen Katze: Kitten-, Junior- und Adultfutter
Bei dieser Rasse laufen für die Fütterung zwei Uhren. Die erste misst das Wachstum im engeren Sinn, und das ist im ersten Lebensjahr am steilsten. Die FEDIAF-Richtlinien setzen für Kitten bis zum vierten Monat das Zwei- bis Zweieinhalbfache des Erhaltungsbedarfs einer erwachsenen Katze an, vom vierten bis neunten Monat das 1,75- bis Zweifache und bis zum ersten Geburtstag noch das Anderthalbfache. Die zweite Uhr misst die Reife: Rund drei Jahre bis zur vollen Größe nennt die CFA in ihrem Rasseprofil, bis zu fünf Jahre bis zur vollen Reife ihr Rassestandard.
Daraus ergibt sich eine Staffelung, die sich von der einer durchschnittlichen Hauskatze unterscheidet:
- Bis zum ersten Geburtstag: Kittenfutter, anfangs auf vier, später auf drei Mahlzeiten verteilt. Bei Josera Kitten hängt die Tagesmenge am erwarteten Endgewicht: Für 6–8 kg nennt der Hersteller vom sechsten bis zwölften Monat 90–100 g, für 3–5 kg nur 55–80 g. Einen Anhaltspunkt fürs Endgewicht liefern die Elterntiere – beim Züchter nachzufragen kostet nichts.
- Vom ersten bis etwa dritten Jahr: Adultfutter, aber ohne Light-Etikett und ohne knapp zu rechnen. Einen eigenen FEDIAF-Faktor für diese Spätphase gibt es nicht. Praktisch heißt das: mit den Adult-Werten aus der Tabelle starten und jeden Monat wiegen. Nimmt die Katze zu und die Taille bleibt fühlbar, baut sie Masse auf; verschwindet die Taille, ist es Fett.
- Danach: normaler Erhaltungsbedarf – bei kastrierten Wohnungskatzen spürbar weniger als bei aktiven Freigängern.
Wird ein Sibirer im ersten Jahr kastriert, fällt der Eingriff mitten in die Wachstumszeit. Er senkt den Energiebedarf, beendet aber das Wachstum nicht. Bis zum ersten Geburtstag bleibt Kittenfutter deshalb die richtige Sorte; angepasst wird die Menge nach der Waage, nicht das Produkt. Die Grundlagen zur Fütterung im Wachstum stehen im Guide zum Kittenfutter.
Dreifaches Fell, zwei Jahreszeiten: Fellwechsel, Haarballen und Wasser
Das Haarkleid einer Sibirischen Katze ist kein fester Zustand. Laut CFA ist es in den kalten Monaten deutlich dichter, im Sommer kürzer und weniger dicht – und dazwischen liegt ein Umbau, bei dem Unterwolle in Mengen ausfällt. Für den Napf folgen daraus drei Aufgaben:
- Baustoff liefern. Haar besteht überwiegend aus Eiweiß, ein neues Winterfell wächst nicht aus einer knappen Ration. Tierisches Protein und Fett mit Omega-3-Fettsäuren sind das Material. Bozita Large deklariert 31 % Protein und 0,4 % Omega-3, Josera Kitten 35 % Protein und Lachsöl.
- Verschluckte Haare weiterbefördern. Unlösliche Fasern helfen, dass Haare den Darm passieren, statt sich im Magen zu sammeln. Bozita setzt sie in der Large-Sorte ausdrücklich für langhaarige Katzen ein, Josera nennt diätetische Fasern im Kittenfutter. Die wirksamste Maßnahme bleibt trotzdem die Bürste: Jedes ausgekämmte Haar fehlt im nächsten Haarballen.
- Für Flüssigkeit sorgen. Carny bringt laut Deklaration 78 % Wasser mit, Bozita Large als Trockenfutter 9 %. Wer einen großen Teil der Ration als Nassfutter gibt, bringt deutlich mehr Wasser in eine Katze, die freiwillig wenig trinkt – auch die Verdauung, durch die die Haare hindurchmüssen, läuft damit leichter.
Bringt die Katze auch in den Monaten zwischen zwei Fellwechseln regelmäßig Haarballen hoch, frisst sie schlechter oder setzt sie selten und harten Kot ab, ist das ein Fall für die Tierarztpraxis und nicht für die nächste Futtersorte.
Wie viel frisst eine Sibirische Katze? Der Rechenweg für 3,6 bis 8,2 kg
Weil Kater und Kätzin bei dieser Rasse so weit auseinanderliegen, ist eine Pauschalzahl wenig wert. Der Rechenweg hat zwei Schritte.
Schritt 1 – Energie. Die FEDIAF rechnet bei erwachsenen Katzen mit dem Körpergewicht hoch 0,67: für kastrierte oder reine Wohnungskatzen mit 52 bis 75 kcal je kg0,67, für aktive mit 100. Für die Gewichte aus dem CFA-Profil ergibt das:
- Kätzin, 3,6–5,4 kg, kastriert: 75 × kg0,67 ≈ 175–230 kcal am Tag
- Kater, 5,4–8,2 kg, kastriert: ≈ 230–305 kcal
- Kater, unkastriert mit Freigang: 100 × kg0,67 ≈ 310–410 kcal
Schritt 2 – Gramm. Jetzt zählt die Energiedichte des konkreten Futters, und die schwankt. Unser Futterrechner rechnet mit pauschal 375 kcal je 100 g – dein konkretes Futter kann er nicht kennen. Bozita Large weizenfrei Lachs liefert laut Hersteller 1 621 kJ, also rund 387 kcal je 100 g: Ein kastrierter Kater mit 7 kg braucht davon etwa 71 g, eine kastrierte Kätzin mit 4,5 kg etwa 53 g. Bozita selbst nennt für 7 kg nur 60 g und liegt damit noch unter dem FEDIAF-Wert für kastrierte Katzen. Beides sind Startwerte – welcher für deine Katze stimmt, zeigt die Waage nach vier Wochen.
Gemischt füttern, aber über Kalorien. Wer Nass- und Trockenfutter kombiniert, teilt die Tagesenergie auf, nicht die Grammzahl. Ein Beispiel für einen kastrierten Kater mit 6 kg und rund 250 kcal Bedarf: 150 g Carny Adult Rind + Huhn (≈ 158 kcal) plus 25 g Bozita Large (≈ 97 kcal). Wer stattdessen „halb und halb“ nach Gewicht verteilt, landet bei einer ganz anderen Energiemenge – das Nassfutter hat nur gut ein Viertel der Energiedichte des Trockenfutters.
Die Kontrolle ist dieselbe wie bei jeder Katze, nur gründlicher, weil das dichte Fell Polster verbirgt: mit beiden Händen seitlich über den Brustkorb streichen. Sind die Rippen dabei ohne Druck zu ahnen und lässt sich hinter ihnen eine Einbuchtung fühlen, passt die Menge.
Sibirische Katze oder Norwegische Waldkatze: wo sich die Fütterung unterscheidet
Beide Rassen sind halblanghaarig, kräftig gebaut, auf Kälte eingerichtet und reifen spät – im Napf gleichen sie sich mehr, als sie sich unterscheiden. Zwei Punkte setzen trotzdem andere Akzente:
- Rassefutter. Für die Norwegische Waldkatze gibt es eine eigene Sorte von Royal Canin. Für die Sibirische Katze findet sich im Royal-Canin-Rassesortiment bei Zooplus keine. Ein Nachteil ist das nicht: Was die Rasse braucht, liefern gute allgemeine Sorten – vorausgesetzt, Lebensphase und Krokettengröße passen.
- Allergiefrage. Der Ruf, weniger Allergene zu bilden, hängt an der Sibirischen Katze, nicht an der Waldkatze – mit den Grenzen, die oben beschrieben sind.
Für noch schwerere Tiere lohnt außerdem ein Blick auf die Seite zur Maine Coon. Gerechnet wird aber bei allen drei Rassen gleich: nach dem eigenen Tier auf der Waage, nicht nach dem Namen im Stammbaum.
4 empfehlenswerte Futtersorten für Sibirische Katzen im Detail
#1 · Large weizenfrei Lachs
Der schwedische Hersteller legt Inhalt und Krokettengröße nach eigener Angabe auf große Katzen, hastige Fresser und Langhaarkatzen aus. Laut Deklaration 31 % Protein, 18 % Fett und 0,4 % Omega-3-Fettsäuren, dazu unlösliche Faserstoffe gegen Haarballen; 1 621 kJ je 100 g, also rund 387 kcal. Glucosamin und Chondroitinsulfat stehen ebenfalls auf der Liste, allerdings in sehr kleinen Mengen (0,05 % und 0,004 %) – als Gelenkfutter sollte man die Sorte deshalb nicht verstehen. Besonders geeignet für: erwachsene Sibirer ab dem ersten Geburtstag.
#2 · Kitten
Energiereiches Trockenfutter mit 4 175 kcal je kg, 35 % Protein, 22 % Fett und Lachsöl, ohne Zusatz von Weizen und Soja. Für diese Rasse besonders brauchbar: Die Fütterungstabelle des Herstellers unterscheidet nach dem erwarteten Endgewicht (3–5 kg oder 6–8 kg) und reicht bis zum zwölften Monat. So bekommt ein künftiger Kater mehr als seine zierlichere Wurfschwester. Besonders geeignet für: das erste Lebensjahr, in dem am meisten passiert.
#3 · Classic Meat Menü Kitten (Nassfutter)
Getreidefreie Kittenmenüs mit 70 % Fleisch, Fisch und Innereien, laut Deklaration 79 % Feuchtigkeit und je nach Sorte 93 bis 103 kcal je 100 g. Die Tabelle auf der Produktseite reicht bis zum Ende des ersten Jahres – praktisch, wenn Nass- und Trockenfutter parallel laufen und die Umstellung auf Adult gemeinsam erfolgen soll. Besonders geeignet für: Flüssigkeit und Abwechslung im Wachstum.
#4 · Carny Adult Rind + Huhn (Nassfutter)
Fleischstückchen aus Rind und Huhn, die zusammen 65 % der Zusammensetzung ausmachen; den Rest stellen laut Hersteller Trinkwasser und Mineralstoffe. Ohne Zusatz von Getreide, Soja und Zucker, 78 % Feuchtigkeit, 0,44 MJ je 100 g (rund 105 kcal). Animonda gibt die Linie für Katzen von einem bis sechs Jahren an – das deckt genau die Spanne ab, in der eine Sibirische Katze noch Körper aufbaut. Besonders geeignet für: die Nassfutter-Grundlage in den Aufbaujahren.
Tipp: Viele dieser Sorten gibt es im Spar-Abo – einmal einrichten, regelmäßig liefern lassen und gegenüber dem Einzelkauf sparen.
Wie viel Katzenfutter braucht die Rasse Sibirische Katze – und was kostet das?
Die richtige Futtermenge hängt von Gewicht, Alter und Aktivität ab. Als Orientierung steht die Fütterungsempfehlung auf jeder Verpackung – plane die Tagesration und rechne sie auf den Monat hoch, um die laufenden Kosten realistisch einzuschätzen.
Katzen fressen über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen. Bei Katzen wie Sibirische Katze lohnt sich hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil – meist braucht es davon weniger pro Mahlzeit, was die laufenden Kosten ausgleicht. Achte zusätzlich auf ausreichend Feuchtigkeit über Nassfutter.
Futtermengen für Sibirische Katzen: Kitten, Kätzin und Kater pro Tag
Gerechnet statt geschätzt: Die Adult-Zeilen stammen aus dem FEDIAF-Energiebedarf (75 kcal je kg hoch 0,67 für kastrierte oder reine Wohnungskatzen, 100 für aktive) für die Gewichte aus dem CFA-Rasseprofil – Kätzinnen 3,6–5,4 kg, Kater 5,4–8,2 kg – und sind umgerechnet auf Bozita Large weizenfrei Lachs mit rund 387 kcal je 100 g. Die Kitten- und Junior-Zeilen folgen der Fütterungstabelle von Josera Kitten (rund 418 kcal je 100 g) nach erwartetem Endgewicht. Hat dein Trockenfutter eine andere Energiedichte, verschieben sich die Gramm entsprechend; bei Nassfutter mit rund 100 kcal je 100 g liegt die Grammzahl knapp viermal so hoch. Maßgeblich bleibt die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung.
| Lebensphase | Trockenfutter/Tag | Hinweis |
|---|---|---|
| Kitten (2–6 Mon.) | ca. 45–100 g | unten bei 3–5 kg, oben bei 6–8 kg erwartetem Endgewicht |
| Junior (7–12 Mon.) | ca. 55–100 g | künftige Kätzin 55–80 g, künftiger Kater 90–100 g |
| 1–3 Jahre, noch im Aufbau | Adult-Wert als Start | monatlich wiegen, nicht knapp rechnen |
| Adult, Kätzin kastriert (3,6–5,4 kg) | ca. 45–60 g | ≈ 175–230 kcal am Tag |
| Adult, Kater kastriert (5,4–8,2 kg) | ca. 60–80 g | ≈ 230–305 kcal am Tag |
| Adult, unkastriert oder Freigang | ca. 60–105 g | Kätzin ca. 60–80 g, Kater ca. 80–105 g |
Trockenfutter oder Nassfutter für Sibirische Katzen?
Trockenfutter
- Die Krokettengröße lässt sich passend zur Katze wählen – Bozita Large ist laut Hersteller für große und hastig fressende Katzen gemacht
- Hohe Energiedichte: Ein wachsender Kater deckt seinen Bedarf im ersten Jahr, ohne dass der Napf überquillt
- Josera Kitten und Bozita Large bringen Fasern gegen Haarballen gleich mit – nützlich, solange die Unterwolle fällt
Nassfutter
- 78–79 % Wasser je nach Sorte: bei viel Fell und wenig Durst der einfachste Weg zu mehr Flüssigkeit
- Kittenmenüs mit Tabellen bis zum zwölften Monat machen den Wechsel auf Adult planbar
- Gleiche Energie, rund viermal so viel im Napf – das sättigt eine große Katze sichtbar
Für die Sibirische Katze funktioniert die Kombination am besten: Nassfutter als Wasserquelle und Grundlage, dazu abgewogenes Trockenfutter mit passender Krokettengröße. Im ersten Jahr beides in der Kitten-Variante, danach Adult – und aufgeteilt wird nach der Tagesenergie, nicht nach der Grammzahl.
Häufige Fragen zum Futter für Sibirische Katzen
Welches Futter ist das beste für eine Sibirische Katze?
Ein eiweißreiches Futter, das zur Lebensphase passt: im ersten Jahr ein Kittenfutter wie Josera Kitten, danach eine Adult-Sorte mit großer Krokette wie Bozita Large weizenfrei Lachs. Dazu gehört ein ordentlicher Nassfutteranteil, weil er Wasser liefert und im Fellwechsel die Verdauung unterstützt. Ein spezielles Rassefutter braucht die Sibirische Katze nicht.
Wie viel Futter braucht eine Sibirische Katze am Tag?
Nach den FEDIAF-Werten braucht eine kastrierte Kätzin mit 3,6–5,4 kg rund 175–230 kcal, ein kastrierter Kater mit 5,4–8,2 kg rund 230–305 kcal. Bei einem Trockenfutter mit 387 kcal je 100 g sind das etwa 45–60 g beziehungsweise 60–80 g. Unkastrierte Tiere mit Freigang brauchen deutlich mehr. Wo dein Tier genau liegt, zeigt unser Futterrechner.
Wie lange bekommt eine Sibirische Katze Kittenfutter?
Bis etwa zum ersten Geburtstag – so weit reichen auch die Fütterungstabellen gängiger Kittensorten. Ausgewachsen ist die Rasse dann aber noch nicht: Die CFA nennt rund drei Jahre bis zur vollen Größe, der Standard bis zu fünf. In dieser Zeit gibt es Adultfutter, aber nicht knapp bemessen, und die Katze wird jeden Monat gewogen.
Ist die Sibirische Katze für Allergiker geeignet?
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Der Ruf, weniger Fel d 1 zu bilden, stützt sich vor allem auf Aussagen von Züchtern; genetische Untersuchungen liefern Hinweise, aber keinen Beleg, und jede Katze bildet das Allergen. Wer allergisch ist, lässt die Allergie ärztlich einordnen und verbringt vor der Entscheidung mehrmals Zeit mit genau dem Tier, das einziehen soll.
Gibt es Futter, das Katzenallergene reduziert?
Purina Pro Plan LiveClear soll Fel d 1 mit Antikörpern aus Eiern im Speichel der Katze binden. In einer vom Hersteller finanzierten Studie sank das aktive Allergen auf dem Fell nach zehn Wochen im Mittel um 47 %, mit großen Unterschieden zwischen den Tieren. Dass Allergiker dadurch weniger Beschwerden haben, ist mit kontrollierten Studien bisher nicht gezeigt – das Futter ist eine Ergänzung, keine Lösung.
Gibt es ein Royal-Canin-Rassefutter für die Sibirische Katze?
Nein. Das Royal-Canin-Rassesortiment bei Zooplus umfasst Sorten für acht Rassen – von der Maine Coon über Perser und Siam bis zur Norwegischen Waldkatze –, aber keine für den Sibirer. Nötig ist sie auch nicht: Ein gutes Kittenfutter im ersten Jahr und danach eine eiweißreiche Adult-Sorte decken den Bedarf.
Was hilft der Sibirischen Katze gegen Haarballen im Fellwechsel?
Vor allem die Bürste, solange die Unterwolle ausfällt – jedes ausgekämmte Haar fehlt später im Magen. Futter mit unlöslichen Fasern hilft beim Weitertransport, ein hoher Nassfutteranteil bringt Flüssigkeit. Kommen auch zwischen den Fellwechseln oft Haarballen hoch, sollte die Tierarztpraxis draufschauen.